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Baustellenbesuche

Die Entstehung unseres Gründerlabors, das am 9. Mai 2018 feierlich eröffnet wurde, haben wir in regelmäßigen Abständen dokumentiert.

Text und Bilder: Helmuth Ziegler

 

Header_Cube von oben


IN DIE LANDESGARTENSCHAU INTEGRIERT

<17.04.2018> Am 12. April 2018 wurde die Landesgartenschau (LGS) am Hubland in Würzburg feierlich eröffnet. Seither wird das innerhalb des LGS Geländes liegende Gründerlabor des ZDI Mainfranken umspült vom bunten Treiben der Großveranstaltung. Von vielen Standpunkten des weitflächigen Areals wird der Blick geradezu gefangen von dem auffälligen würfelförmigen Gebäude mit seiner markanten, bedruckten Fassade.

Die Außenflächen rund um den Cube haben die Bauarbeiter rechtzeitig vor Beginn der Schau komplettiert, so dass zusammen mit dem östlich anschließenden Hublandplatz eine attraktive, multifunktionell nutzbare, urbane Fläche zur Verfügung steht. Die auslaufenden Stufen vom Niveau der Rottendorfer Straße hinauf zur Erdgeschossebene des Gründerlabors laden die LGS-Besucherinnen und Besucher zum Sitzen und Verweilen ein.

Da der Cube noch nicht vollständig fertiggestellt ist, wird der nach Süden ausgerichtete, zukünftige Haupteingang derzeit noch mit einem Bauzaun abgeschirmt. Dahinter ersetzen Handwerker aktuell die provisorischen Holztüren durch die finalen Glastüren. Im Inneren wurde seit dem letzten Baustellenbesuch Mitte März dieses Jahres der Betonboden eingebracht. Außerdem streben die Arbeiten an den Holzkuben ihrem Ende entgegen. Die offizielle Eröffnung des Gründerlabors wird im Mai 2018 stattfinden.

Der Tower mit dem zukünftige Ideenlabor des ZDI Mainfranken liegt außerhalb des LGS-Geländes, von diesem durch einen Zaun und die Rottendorfer Straße getrennt. Doch auch dieses strahlend helle Bauwerk mit seinem charakteristischen Turm ist eine weithin sichtbare Landmarke der Landesgartenschau. Sicher nicht von ungefähr zeigt die dortige Stahlskulptur „Das letzte Luftschiff“ genau auf dieses Gebäude. An dessen Außenmauern konnten seit dem letzten Baustellenbesuch auch noch die letzten Dämmelemente angebracht werden. Jetzt sind hier die Verputzer zugange. Im Inneren, im Ideenlabor im ersten Obergeschoss, wurde zwischenzeitlich das Parkett verlegt. Momentan gestalten die Fliesenleger die Sanitärräume.

 

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diashowBaustellenbesuch 2018-04-17

 

 

 

HEADER Buntes Treiben am Cube


DER CUBE IST ZU

<15.03.2018> Die Fassade des Cube ist praktisch geschlossen. Nachdem in den letzten Wochen die Gerüste auf der Außenseite des Gründerlabors demontiert und die Glasscheiben im Erdgeschoss montiert wurden, fehlen aktuell nur noch die Türen, um die Gebäudehülle fertigzustellen. Jetzt zeigt sich, wie transparent und licht das Bauwerk auch im Endausbau sein wird.

Die Birkenholzoberfläche der Holzkuben im Inneren unterstützt das helle Raumerlebnis – seit dem letzten Baustellenbesuch im Februar dieses Jahres haben viele weitere Wände diese finale Beplankung erhalten. Aktuell bauen die Schreiner zudem die Holztreppen ein, die das Erdgeschoss mit der zweiten Ebene verbinden.

Beim benachbarten Tower sind die nach Fertigstellung als Terrassen nutzbaren Flachdächer jetzt vollständig abgedichtet. Im ersten Obergeschoss, dort, wo das Ideenlabor des Zentrums für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken einziehen wird, haben die Handwerker zwischenzeitlich die Fußbodenheizung eingebaut und den Estrich eingebracht. Alles ist vorbereitet für das Verlegen des Holzparketts, das schon in großen Stapeln bereitsteht.

Auch der Aufzug des Gebäudes ist komplett und wartet nun auf die technische Abnahme.


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diashowBaustellenbesuch 2018-03-18

 

 


 

Header Thermo-Jute Cube


BEI DEN INNENRÄUMEN GEHT ES VORAN

<14.02.2018> Nachdem das temporäre Arbeitsdach abgebaut wurde, hat der Cube jetzt wieder seine charakteristische kubische Silhouette. Noch in dieser Woche wollen die Gerüstbauer auch das Gerüst auf der Außenseite des Gründerlabors des ZDI Mainfranken abbauen. Dann ist der Weg frei für die Montage der Glasfassade im Erdgeschoss des Bauwerks.

Im Inneren schreitet die Ausgestaltung der Holzkuben voran, die in wenigen Monaten Büros und Werkstätten für die Gründer beherbergen sollen. In den Hohlwänden verlegen Installateure und Elektriker nach wie vor noch Rohre und Leitungen. Die verbleibenden Hohlräume werden mit Thermo-Jute gefüllt. Das Naturmaterial ist schimmelresistent und weist gute Dämmeigenschaften beim Schall- und Wärmeschutz auf. Die Jute bewahrt auch als Dämmstoff ihre pflanzliche Kapillarfunktion bei Feuchtigkeit. Das schafft ein gesundes Raumklima.

In etlichen Bereichen haben die Schreiner bereits die finale Beplankung aus Sperrholz mit lasierter, heller Birkenoberfläche angebracht. Nach und nach gewinnen die Räume so ihre spätere Wandoptik.

Beim Tower, in dem unter anderem das Ideenlabor des ZDI Mainfranken residieren wird, wurden in den letzten Tagen die abschließenden Arbeiten an der Dachabdichtung und der Fassadenisolation wegen der teilweise erheblichen Minusgrade übergangsweise eingestellt. Dafür entwickeln sich die Innenbereiche derzeit deutlich weiter. So wurde seit dem letzten Baustellenbesuch das Treppenhaus mit massiven Eisenplatten als Geländer ausgestattet. Für alle, die die Treppe nicht nutzen können oder wollen, wird derzeit ein Aufzug eingebaut. Im ersten Obergeschoss, in den Räumen des Ideenlabors, sind nun die Wände vollständig verputzt. In manchen Zonen zeichnet der Putz das bei den Sanierungsarbeiten freigelegte Mauerwerk nach. Dadurch entstanden Wandflächen mit interessanter welliger Struktur. Den Fussboden bildet aktuell eine körnige Ausgleichsschicht aus Perlit. Sie wird durchzogen von den silbrig-metallen abgedeckten Kabelkanälen. Als nächster Schicht im Fußbodenaufbau folgt der Heizestrich.

 

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diashowBaustellenbesuch 2018-02-14

 

 

 

 

2018_01_12 Hublandplatz 1 HEADER


EINGEHÜLLT IN EINEN FLIEGER-FALTPLAN

<19.01.2018> Nach der Fertigstellung der Fassade im Obergeschoss des Cube zeigt sich eine gleichermaßen fantasievolle wie beziehungsreiche Gestaltungsidee: Auf zwei Gebäudeseiten des Gründerlabors des ZDI Mainfranken ist mit einem neuartigen Verfahren die Faltanleitung für einen Papierflieger auf die Polycarbonatplatten aufgedruckt, die dritte Seite zeigt das fertige Fluggerät. Über die vierte Seite des Würfels läuft als großer Schriftzug die Adresse des Anwesens: Hublandplatz 1. Das Papierflieger-Design nimmt zum einen Bezug auf die ehemalige Nutzung des umgebenden Areals als Flugplatz. Zum anderen steht der Bauplan aber auch symbolhaft für das beim Zentrum für Digitale Innovationen Mainfranken angestrebte Planen, Entwickeln und Ausprobieren von neuen (Geschäfts-)Ideen. Gleichzeitig hat die Bedruckung der transluzenten Flächen einen praktischen Nutzen, denn dadurch wird der Innenraum vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt.

Im Inneren des Würfels sind die Holzkabinen im Rohbau fertiggestellt. Derzeit bauen die technischen Gewerke ihre Leitungen und sonstigen Installationen ein. Die in Ständerbauweise mit OSB-Platten geschaffenen Wände der zukünftigen Büros und Werkstätten werden in einem nächsten Schritt noch eine Sperrholz-Verblendung mit lasierter Birke-Oberfläche erhalten.

Unter dem temporären Arbeitszelt auf dem Flachdach des Cube laufen nach den abgeschlossenen Dämmarbeiten aktuell die letzten Abdichtungsarbeiten an der Folie, die das Gebäude zur Atmosphäre hin abschließt.

Beim gegenüberliegenden ehemaligen Tower prangt jetzt am Turm, über dem zukünftigen Eingangsbereich, eine monumentale Bautafel, die das aufwändige Projekt als „Treffpunkt Tower – Umbau und Sanierung“ kennzeichnet. Die augenfälligsten Weiterentwicklungen seit dem letzten Baustellenbesuch vor gut drei Wochen fanden hier in den Außenanlagen statt. So wird die zukünftige Parkfläche auf der Gebäuderückseite gerade mit einer betonierten Bodenplatte über der darunterliegenden Schotterverfüllung und der vergrabenen Regenwasserzisterne ausgestattet.

 

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diashowBaustellenbesuch 2018-01-19

 

 

 

2017_12_19 Dachgerüst_HEADER


DIE "MÖBLIERUNG" DES CUBE HAT BEGONNEN

<19.12.2017> Der Innenraum des „Cube“, des Gründerlabors des Zentrums für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken, nimmt Formen an. Das auf Innenausbau spezialisierte Unternehmen Seitz aus Waldbüttelbrunn erstellt hier derzeit in Zusammenarbeit mit der Zimmerei Viktor Meckel aus Neubrunn komplex verschachtelte Holzkabinen, die wie Möbelstücke den kubischen Raum des Holzständerbaus strukturieren. So entstehen auf zwei Ebenen zukünftige Arbeits- und Kommunikationszonen, die Abgeschlossenheit und Offenheit miteinander vereinen.

Aufgrund der ungünstigen Witterungsverhältnisse der letzten Wochen konnte das Gründerlabor noch nicht mit seinem endgültigen Dach versehen werden. Zwar ist die Innenseite, die Decke, schon komplett mit  Sichtholz geschlossen, aber für die finale Gestaltung der Oberseite muss derzeit eine Übergangslösung geschaffen werden. Als Provisorium wird in Gerüstbauweise ein Dach über den „Würfel“ geschlagen, abgedichtet und für die weiteren Arbeiten beheizt.

An den Seiten des Gebäudes wurden die ersten Platten aus transparentem Polycarbonat montiert. Das Trendmaterial zeichnet sich durch geringes Flächengewicht, gute Beanspruchbarkeit, einfache Konstruktionsdetails, eigene Dämmwirkung und lichtstreuende Wirkung aus.

Beim Tower der ehemaligen Leighton Baracks, dort, wo in Zukunft unter anderem das Ideenlabor des ZDI Mainfranken untergebracht sein wird, tragen große Teile der Fassade bereits eine Dämmung. Auch die meisten Fenster sind eingebaut. Auf den Flachdächern des Bauwerks laufen die abschließenden Abdichtungsarbeiten. Im Untergeschoss wird aktuell der Estrich eingebracht, während im ersten Obergeschoss die Innenputzarbeiten beginnen.

Auf der Gebäuderückseite ist die Baugrube mit der Regenwasserzisterne inzwischen vollständig verfüllt. Die Schotterfläche lässt schon die Umrisse des hier geplanten Parkplatzes erkennen.

 

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diashowBaustellenbesuch 2017-12-19


 

Cube Exponierte Lage HEADER


DAS GRÜNDERLABOR HAT SEINE FIRSTHÖHE ERREICHT

<13.11.2017> Heute erreichte das Gründerlabor des Zentrums für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken offiziell seine Firsthöhe von rund neun Metern. Dem Brauchtum entsprechend trug bei der Feierstunde Aaron Rosenbusch, Zimmermanns-Geselle und „Baustellenjüngster“ des Holzbau-Unternehmens Hess Timber, Dankes- und Segenssprüche vor. Außerdem wurde der Richtbaum auf der Gebäudekrone aufgepflanzt und für das Glück ein Trinkglas zerschlagen.

Augen- und Ohrenzeugen des traditionell-feierlichen Moments waren Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Bürgermeister Dr. Adolf Bauer und ZDI-Projektkoordinator Klaus Walther vom Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing der Stadt Würzburg sowie viele weitere am Vorhaben Beteiligte, wie zum Beispiel die maßgeblichen Architekten aus Frankfurt/M. und Würzburg.

Durch das komplex verbundene Stützen- und Traversenwerk ist die Kubatur des „Würfels“ gut erkennbar – genauso, wie seine exponierte Lage und respektable Größe. Gerade im jetzigen Baustatus, mit ihrem noch freiliegenden, leuchtend hellen Fichtenholz bildet die fachwerkartige Konstruktion einen weithin sichtbaren Blickfang.

Noch im Lauf dieser Woche wird ein Autokran das aus Holzplatten bestehende Dach aufsetzen. Anschließend werden die Seiten des Gründerlabors mit Glasscheiben und Platten aus durchscheinendem Polycarbonat geschlossen.

Auch der Tower der ehemaligen Leighton Baracks, Heimat des zukünftigen Ideenlabors des ZDI Mainfranken, schottet sich nach und nach gegen die kalte und feuchte Jahreszeit ab. Während im Turm selbst die Fensteröffnungen noch offenstehen, wurden der Seitentrakt in den letzten Wochen bereits vollständig mit Fenstern ausgestattet. Außerdem schreitet aktuell das Anbringen der Wärmedämmung voran.

Materialuntersuchungen der originalen Bausubstanz im Seitentrakt zeigten, dass die Tragfähigkeit der Decken im ersten und zweiten Obergeschoss verbessert werden mussten. Hierzu verstärkten die Bauleute unter anderem die Unterzüge in den fraglichen Bereichen.

Auf der Gebäuderückseite des Towers wurde zwischenzeitlich die Regenwasserzisterne in die Baugrube gesenkt. Das Kunststoff-Reservoir ist schon größtenteils unter dem Verfüllmaterial „verschwunden“.


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diashowBaustellenbesuch 2017-11-13

 

 

2017_11_07 Noch am Boden_HEADER


DER HOLZBAU HAT BEGONNEN

<07.11.2017> Der „Cube“ geht in die dritte Dimension: Am 6. November 2017 begann der konstruktive Holzbau des zukünftigen Gründerlabors des Zentrums für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken. In den kommenden Tagen wird aus weitgehend vorgefertigten Brettschichtholz-Elementen ein filigranes Tragwerk in die Höhe wachsen.

Warum Holz? „Für die Wahl dieses Materials gibt es eine ganze Reihe guter Gründe“, sagt Klaus Walther. Der ZDI-Projektkoordinator vom Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing der Stadt Würzburg fährt fort: „Seitens des Entwurfverfassers, des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt, waren das Erscheinungsbild, die Materialität und die Haptik von Holz explizit gewünscht. Dies soll zu einer wohnlichen und anregenden Arbeitsatmosphäre beitragen. Schließlich werden die späteren Nutzer des Gebäudes, die jungen Unternehmensgründer, vor allem in der Anfangsphase ihrer Projekte hier Sicher viel Zeit verbringen.“

Ein weiteres Argument für Holz sei dessen Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. „Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der zu seiner Verarbeitung nur vergleichsweise wenig Energie benötigt. Da wir mit der Auswahl des Holzbauunternehmens Hess Timber aus Kleinheubach zwar auf internationales Renommee, aber regionale Produktion geachtet haben, bleiben auch die Transportwege kurz“, erläutert Klaus Walther.

„Ein zusätzlicher Pluspunkt ist der bei diesem System machbare, hohe Vorfertigungsgrad. Dieser ermöglicht uns insbesondere innerhalb des engen Zeitrahmens des Projekts und der eher ungünstigen Jahreszeit eine erfreulich kurze Aufbauzeit“, ergänzt Dipl.-Ing. Verena Henne von der Henne Schönau Architekten GmbH aus Frankfurt am Main, die den Cube geplant hat.

Die detaillierte Tragwerksplanung stammt vom Würzburger Ingenieurbüro Hußenöder. Gemeinsam mit den Experten von Hess Timber entwickelte dieses eine in Bezug auf Statik und Montageablauf optimierte Lösung bei den Stahlverbindungen der Stützen, Horizontaltraversen, Bindern und Deckenplatten.

Bei wetterabhängig idealem Verlauf des Zusammenbaus der Fichtenelemente kann schon Mitte November Richtfest am Cube gefeiert
werden.
 

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diashowBaustellenbesuch 2017-11-07

 

 

2017_10_16 Außentreppe_HEADER


DIE FREITREPPE SCHAFFT DEN NIVEAUAUSGLEICH

<16.10.2017> Im Unterschied zum letzten Baustellenbesuch beim Zentrum für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken legt sich jetzt eine vierstufige Betontreppe an zwei Seiten um den entstehenden „Cube“. Im ansteigenden Gelände auslaufend, überbrückt sie den Höhenniveau-Unterschied zwischen der Rottendorfer Straße und dem Erdgeschoss des zukünftigen Gründerlabors sowie zu dem sich nördlich anschließenden Zentralen Quartiersplatz. Bauherr der Freitreppe und des Platzes ist die Landesgartenschau Würzburg 2018 GmbH. Der spätere Charakter des Quartiersplatzes lässt sich schon jetzt gut erkennen: 15 Buchen bilden einen Baumhain. Zwischen ihnen steht ein etwa 1,80 hoher, elliptischer Spielstein. Durch seine spezielle Lagerung auf einem Stahlpfosten kann der tonnenschwere Steinblock mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand in Rotation versetzt werden. Die Gestaltung und Ausstattung des Platzes ermöglicht eine flexible Nutzung, zum Beispiel bei Stadtteilmärkten und anderen Veranstaltungen oder als Außenraum für benachbarte Gastronomiebetriebe.

Beim Fundament des Cube wurde zwischenzeitlich die seitliche Dämmung komplettiert. Damit ist die Gebäudebasis jetzt vorbereitet für den Holzständerbau, der Anfang November dieses Jahres beginnen soll.

Jenseits der Rottendorfer Straße hat das Ideenlabor des ZDI Mainfranken seine finale Höhe fast erreicht. Der Turm des ehemaligen Towers ist seit dem letzten Baustellenbesuch vor einem Monat um das abschließende Stockwerk gewachsen.

Es ist geplant, das Gebäude, in dem neben dem Ideenlabor des ZDI Mainfranken auch eine Außenstelle der Würzburger Stadtbücherei untergebracht werden soll, mit einer Regen- und Drainagewasserzisterne auszustatten. Der 30 Kubikmeter fassende Behälter soll zum einen für einen gedrosselten Ablauf in den öffentlichen Kanal sorgen. Zum anderen ist vorgesehen, hier Betriebswasser für die WC-Anlagen des Gebäudes und zur Grünflächenbewässerung zu speichern. Die Kunststoffzisterne soll Ende Oktober unter den späteren Parkplätzen auf der Rückseite des ehemaligen Towers eingebaut werden. Aktuell wird sie auf dem Bauleitungs-Container des Gebäudes zwischengelagert.

An der Nordseite des Komplexes haben die Bauunternehmen seit dem letzten Baustellenbesuch mit den Fundamentarbeiten eines Nebengebäudes begonnen. Hier werden später Abfallbehälter untergebracht und Fahrräder abgestellt.
 

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diashowBaustellenbesuch 2017-10-16

 

 

Header_Cube


EIN QUADRAT AUS BETON

<06.09.2017> Eine rund 16 mal 16 Meter große Betonfläche lässt bereits die Dimensionen des späteren „Cube“ (englisch für Würfel) erkennen: Die Stahlbeton-Bodenplatte mit ihrem bis in eine Tiefe von rund 1,2 Meter gründenden, umlaufenden Streifenfundament ist fast fertiggestellt. Sämtliche zu- und abführende Leitungen – Strom, Wasser, Abwasser, Heizung, Kältemittel und Telekommunikation – sind verlegt. Als letzter Schritt beim Bau der kellerlosen Gebäudebasis fehlt jetzt nur noch die seitliche Dämmung. Wie schon unter der Bodenplatte kommen hierzu Platten aus Polystyrol-Extruderschaumstoff (XPS) zum Einsatz, die als pinke Pakete auf der Baustelle bereitliegen.

Bald geht es beim zukünftigen Gründerlabor des Zentrums für digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken vornehmlich mit den Werkstoffen Holz, Glas und transluzentem Polycarbonat weiter. Ziel ist ein lichtes Gebäude mit inspirierender Atmosphäre, in dem potenzielle Gründer ihre innovativen Ideen weiterverfolgen können.

Geplant wurde der Cube von Prof. Anett-Maud Joppien vom Fachbereich Architektur der TU Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Henne Schönau Architekten GmbH aus Frankfurt am Main. Die Bauleitung hat das Würzburger Büro Hofmann Keicher Ring Architekten. Die Ausführung der einzelnen Gewerke liegt überwiegend in den Händen von regionalen Unternehmen.

Vis-a-vis zum Cube, auf der anderen Seite der Rottendorferstraße am Hubland, schreiten die Arbeiten am Ideenlabor des ZDI Mainfranken voran. Der Tower des ehemaligen Flugfelds erlebte in den vergangenen Monaten ein Wechselspiel von Abriss und Neubau. Alle gesundheitsgefährdenden Stoffe, wie bleihaltige Anstriche oder Asbest-Beläge, wurden entfernt. Der Turm musste aus statischen Gründen zu großen Teilen abgebrochen werden. Sein um ein Geschoss höherer Wiederaufbau ist noch nicht ganz abgeschlossen. Auch im restlichen Gebäude verbesserten die Bauleute die Statik und gestalteten die Räume mit Durchbrüchen und neuen Wänden um. Im Moment blickt das Bauwerk, in dem in Zukunft – zum Beispiel in Design Thinking-Workshops – neue Ideen entwickelt werden sollen, noch mit leeren Fensteraugen auf die Cube-Baustelle herab.

 

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diashowBaustellenbesuch 2017-09-06
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