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Neuigkeiten

6. Kontaktwerkstatt

Am 26. November 2019 fand am Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Würzburg die sechste Kontaktwerkstatt Wissenschaft-Wirtschaft statt. Zum zentralen Thema von Industrie 4.0., der Automatisierung und Robotik, fanden sich Vertreter regionaler Unternehmen und Professoren der Würzburger Hochschulen ein, um Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Das rege Netzwerken nach den Kurzvorstellungen der Wissenschaftler und Unternehmer zeigt, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war.

Mit dem 2012 vom Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Würzburg aus der Taufe gehobenem Format der Kontaktwerkstatt Wissenschaft-Wirtschaft, sollen themenbezogen Wissenschaftler der Würzburger Hochschulen mit regionalen Unternehmen vernetzt und der Wissenstransfer in die Wirtschaft unterstützt werden. Der Bereich Automatisierung und Robotik, als ein stark im Wachstum begriffener Forschungs- und Methodenschwerpunkt der Universität Würzburg und vor allem der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg Schweinfurt, war der Fokus der sechsten Kontaktwerkstatt, die am 26. November im Innovations- und Gründerzentrum am Friedrich-Bergius-Ring stattfand.

Zur Einstimmung der Teilnehmer auf das Thema berichtete Frank Ackermann, der Geschäftsführer der Ackermann GmbH aus Wiesenbronn, in einem Impulsvortrag von den Herausforderungen für seinen Betrieb. In dritter Generation hat sich das Unternehmen mittels Digitalisierung, Automatisierung und Robotik von der klassischen Schreinerei zu einem kreativen Zulieferer für Schreiner, Tischler, Laden- und Messebauer mit 130 Mitarbeitern entwickelt. Star des Vortrags war „Edward“, ein großer Industrieroboter von Kuka, der schwerste Bauteile aus Holz oder Porenbeton in allen Raumrichtungen bearbeiten kann. Mit ihm konnten u.a. die organischen Formen für Deutschlands teuerste Penthouse Wohnung in der Hamburger Elbphilharmonie hergestellt werden. Bei der anschließenden „Vorstellungsrunde“, stellten alle Teilnehmer ihr Tätigkeitsfeld bzw. Forschungsgebiet und Anknüpfungspunkte für mögliche Kooperationen im Rahmen einer dreiminütigen Kurzpräsentation vor. Danach fand bei Häppchen und Getränken ein reger Austausch zwischen den Teilnehmern statt. „Das schon traditionelle Konzept der Kontaktwerkstatt ist wieder voll aufgegangen und wir haben von allen Teilnehmern sehr positive Rückmeldungen bekommen“, freut sich Dr. Gerhard Frank, Projektleiter des IGZ Würzburg. Zur Veranstaltung kamen Vertreter von zehn regionalen Unternehmen verschiedener Branchen, für die Automatisierung und Robotik ein wichtiges Thema ihrer Digitalisierungsstrategie ist, sowie 7 Wissenschaftler der Würzburger Hochschulen ins Innovations- und Gründerzentrum.

„Der zeitliche Aufwand für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung hat sich wieder voll gelohnt“, so Dr. Christian Andersen

Kontaktwerkstatt. Er ergänzt, „Wir haben die Unternehmen und die Wissenschaftler ins Gespräch gebracht und es sind viele neue Kontakte entstanden. Natürlich hoffen wir, dass wir damit das eine oder andere Kooperationsprojekt initiiert haben“. Angespornt vom positiven Feedback der Teilnehmer wird das Format der Kontaktwerkstatt weitergeführt. Die siebte Ausgabe ist bereits in Planung.

KW3