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News

Neuregelung Über-brückungshilfe KMU

Überbrückungshilfe II für die Fördermonate September bis Dezember 2020, Ende der Antragsfrist 31. Dezember 2020

Am 12. Oktober 2020 hat die Bundesregierung ein weiteres Maßnahmenpaket für Unternehmen gegen die Folgen des Coronavirus beschlossen.

Dieses Maßnahmenpaket beinhaltet die Fortsetzung und Verbesserung der Überbrückungshilfe für die Monate September bis Dezember 2020.

Antragsberechtigt für die anteiligen Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten sind Unternehmen, Organisationen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe sowie auch betroffene gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind (z.B. Jugendbildungsstätten, überbetriebliche Berufsbildungsstätten, Familienferienstätten). Den besonders betroffenen Branchen wird dabei weiterhin durch eine abgestufte Fördersystematik Rechnung getragen, die bei besonders hohen Umsatzeinbußen eine anteilig höhere Übernahme der fixen Betriebskosten vorsieht.

Anträge für die Überbrückungshilfe II können ab sofort gestellt werden.

Die wichtigsten Elemente und Änderungen der Überbrückungshilfe II

  1.  Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder

  *   einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder

  *   einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

  1.  Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.

  1.  Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet:

  *   90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),

  *   60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und

  *   40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).

  1.  Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.

  1.  Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer und Steuerberater notwendig

Die Antragstellung erfolgt wie gehabt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt. Die Antragskosten werden den betroffenen Unternehmen mit gleichem Satz erstattet wie die übrigen Fixkosten.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtswalt Ihrer Wahl oder auch gerne an uns.

Weitere Informationen zu den Eckpunkten finden Sie auch auf der Website des BMWi<https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-ueberbrueckungshilfe.pdf?__blob=publicationFile&v=12externer Link>.

Gerne stehen wir für weitere Fragen zur Verfügung.